Die Festschrift zum 75. Jubiläum mit umfangreicher Chronik und zahlreichen Fotos (insgesamt 82 Seiten) ist hier in gebundener Form für 5 Euro/Stück erhältlich.

Anstecker (Foto) sind für 3 Euro/Stück können dort ebenfalls bezogen werden.

 

Einige Auszüge aus der Chronik:


Die Geschichte der Uthweiler Feuerwehr von 1929 - 2004

Am 20.02.1929 wurde die Wehr in der Gaststätte Zaun in Uthweiler unter dem Motto „ Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“ gegründet.

Bis zu diesem Zeitpunkt lag die Brandbekämpfung in vielen ländlichen Bezirken, wie auch in dem zur Gemeinde Oberpleis gehörenden Ort Uthweiler, noch sehr im argen.

Als dann Ende des Jahres 1928 das Anwesen von Johann Reuter brannte, war die Not wieder einmal groß. Alle die helfen konnten halfen. Aber es fehlten die notwendigen Geräte und vor allem die Organisation zur Bekämpfung des Brandes.

Erst als der Verwalter der Baumschule Dahs & Reuter, Franz Bellinghausen, mit der Belegschaft der Firma anrückte, konnte mit Hilfe einer kleinen Handdruckspritze, von denen eine auf dem Bönnschenhof und eine bei der Baumschule Dahs & Reuter standen, das Feuer gelöscht werden.

Nach diesem Vorfall überlegten einige Uthweiler Bürger eine organisierte Selbsthilfe zu gründen. Die Vorbereitungen und Planungen zogen sich bis in das Jahr 1929 hin. Am 20.02.1929 konnte dann endlich die Gründung erfolgen.

Die Feuerwehr Uthweiler im Jahr 1930.

Der Zusammenschluss der Uthweiler Bürger wurde am 10.03.1929 dem Kreisbrandmeister und dem Bürgermeister Hahn vom Amt Oberpleis unterbreitet und von diesen sehr begrüßt.

Zum Löschbezirk gehörten die Orte Uthweiler, Freckwinkel, Jüngsfeld, Elsfeld, Wahlfeld, Thelenbitze, Niederbuchholz und Bönnschenhof . Ferner erklärte sich die Wehr bereit, in dem benachbarten Ort Blankenbach, das zur Bürgermeisterei Hennef gehörte, Hilfe zu leisten. Selbstverständlich musste auch über diesen Bezirk hinaus auf Anforderung Hilfe geleistet werden.

Erster Brandmeister wurde von 1929 - 1934 Franz Bellinghausen aus Jüngsfeld und stellvertretender Brandmeister  Michael Jonas aus Uthweiler, der von 1934 bis zu seinem Todestag im Jahre 1962 Amtswehrführer war.

Bei der Aufstellung des Mitgliederstandes am 10.03.1929 ergab sich von zunächst 52 Gründungsmitgliedern ein aktiver Mitgliederstand von 33 Feuerwehrmännern.

Eine Löschmannschaft war also vorhanden. Nur die notwendigen Ausrüstungsgegenstände fehlten und natürlich auch das Geld zur Anschaffung.

Die Uthweiler Wehrmänner wussten auch hier Rat.

Am 21.07.1929 veranstalteten sie in einem Festzelt der Witwe Josef Reuter ein großes Werbefest, dessen Reingewinn zur Anschaffung der notwendigen Geräte dienen sollte. Durch den zahlreichen Besuch, u.a. auch von auswärtigen Wehren, gelang es einen ansehnlichen Betrag übrig zu halten.

So konnte am 05.08.1929 eine gebrauchte Saug- und Druckspritze, ein gebrauchter Zubringer und ein gebrauchtes Halbverdeck zum Gesamtpreis von 350,- Reichsmark gegen Barzahlung angeschafft werden.

Von der Gemeinde erhielt die Wehr die notwendigen Schläuche und Armaturen. Für die Fortbewegung der Druckspritze durch Pferdezug sorgte der Landwirt Heinrich Röhrig aus Uthweiler mit einem Gespann.

Unter der strengen Aufsicht von Brandmeister Franz Bellinghausen wurde sofort mit der Ausbildung an der Spritze begonnen, sodass die Wehr sehr schnell zu einer der schlagkräftigsten der Gemeinde Oberpleis gehörte. Schon bald konnte sie ihr Können unter Beweis stellen, als in der Nacht vom 18. zum 19.08.1929 das Anwesen der Witwe Winter in Oberpleis brannte. So gelang es kurze Zeit nach Eintreffen der Wehr den Brand zu löschen.

Im September 1929 wurde die Wehr mit Uniformen ausgerüstet, die die Wehrmänner zum Teil selber bezahlten. Der Rest kam aus den Haussammlungen.

Vom Regierungspräsidenten in Köln wurde die F.F. Uthweiler am 22.10.1929 schließlich auch amtlich anerkannt und wenige Tage später erfolgte von gleicher Stelle die offizielle Ernennung des Brandmeisters und seines Stellvertreters.

Am 02.02.1930 wurde eine große Leistungsübung in Oberpleis veranstaltet, an der zahlreiche Wehren des Siegkreises teilnahmen. Die Uthweiler Wehr konnte einen guten Platz belegen.

Im November 1930 konnte die Wehr wieder einmal ihre Schlagkraft beweisen, als es galt den Brand des landwirtschaftlichen Anwesens Bäßgen zu bekämpfen.

Im April 1931 besichtigte der Kreisbrandmeister die Gerätschaften der Wehr und befand, dass die Geräte sofort in einen würdigeren Geräteraum direkt neben der alten Schule in Oberpleis, auf dem heutigen Gelände des Busbahnhofs, gebracht werden mussten. Dieses Haus hatte bis zu seinem Abriss im Volksmund den Namen „Das Spritzenhaus“ behalten.

Am 17.05.1931 wurde die Wehr zu einem großen Waldbrand am Hühnerberg gerufen, der erst nach tagelanger Bekämpfung unter Kontrolle gebracht werden konnte.

1932 und 1933 nahm die F.F. Uthweiler an zahlreichen Übungen im Siegkreis teil und hielt sich durch ständige Übungs- und Schulungsmaßnahmen in Form.

Am 29.10.1933 erhielt die Wehr endlich die sehnlichst erwartete Motorspritze von der Gemeinde Oberpleis überreicht. Diese brachte aber auch eine größere Verantwortung mit sich, als nämlich Mitte des Jahres 1939 Karl Sassen als Kommissarischer Brandmeister die Leitung der F.F. Uthweiler übernahm und unter seiner Führung deren Löschbezirk um die Orte Oberpleis, Weiler, Herresbach, Hünscheid, Siefen, Frohnhardt, Eisbach, Rübhausen, Pleiserhohn, Wahlfeld, Bockeroth, Düferoth, Friedrichshöhe, Ober- und Niederscheuren erweitert wurde.

Das Jahr 1935 brachte eine kleine Sensation: Das erste Motorfahrzeug, ein amerikanischer Wagen mit 8-Zylinder-Reihenmotor. Was muss das für ein Anblick gewesen sein, als das knatternde und qualmende Ungetüm, Schlauchkarren und Druckspritze hinter sich herziehend, durch die Straßen des Amtes Oberpleis fuhr. Immerhin wurde die Wehr durch die Anschaffung des Wagens noch beweglicher und leistungsfähiger.
Ebenfalls brachte das Jahr 1935 einen Wechsel in der Führung der Wehr. Neuer kommissarischer Brandmeister wurde Christian Weiß, der dieses Amt auch in den schweren Jahren des 2. Weltkrieges ausübte.

...........................

Der 07.09.1952 wurde zu einem Festtag für die F.F. Uthweiler.
Sie erhielt ihr erstes Löschfahrzeug (LF8) von der Gemeinde Oberpleis überreicht. Geplant war das Fahrzeug für eine ortsansässige Wehr in Oberpleis, scheiterte aber an dem mangelnden Interesse der Oberpleiser Bürger. Die feierliche Einweihung dieses Fahrzeuges erfolgte am 26.07.1953. Die Patenschaft übernahmen Heinrich Reuter aus Jüngsfeld und Anna Schurff aus Wahlfeld. Die Ausbildung an dem neuen LF 8 leitete Brandmeister Theo Harf.

Zur Freude der Uthweiler Wehr und der Bevölkerung wurde 1953 ein lang gehegter Wunsch Wirklichkeit. Es wurde ein Tambour-Corps gegründet. Die Männer unter Tambourcorpsführer Josef Hönighausen waren bald im näheren und weiteren Umkreis beliebte und gern gesehene Gäste.

Am 25.07.1954 konnte die F.F. Uthweiler ihr 25jähriges Jubiläum feiern. Zahlreiche Gäste überbrachten Glückwünsche und lobten die Einsatzbereitschaft der Uthweiler Feuerwehr.
Der Festkommers anlässlich des Stiftungsfestes wurde jäh durch einen Feueralarm unterbrochen. Das landwirtschaftliche Anwesen von Johann Lichtenberg stand in hellen Flammen. Alle geladenen auswärtigen Löschzüge beteiligten sich an der Brandbekämpfung. In gemeinsamer Anstrengung gelang es den Wehren spät in der Nacht das Feuer zu löschen.

In den nächsten Jahren ging es mit der Wehr rapide aufwärts.

..............................

1968 wurde in Uthweiler die erste Jugendfeuerwehr gegründet und damit den Nachwuchssorgen vorgebeugt.

1969 erfolgte die Raumordnung.
Die Feuerwehren der ganzen Stadt Königswinter wurden neu geordnet und in Löschzüge aufgeteilt. Der Löschgruppe Uthweiler wurde durch die Neuordnung die Aufgaben einer Stützpunktfeuerwehr zugeteilt.

Das angeschaffte Ersatzfahrzeug für das LF8 aus dem Jahr 1952 wurde durch die Neuordnung der Löschgruppe Eudenbach zugeteilt. Die Löschgruppe Uthweiler erhielt dafür einen Gerätewagen (GW) und ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), um dem erweiterten Aufgabenbereich nachzukommen.

Einen größeren Hochwassereinsatz hatte die LG Uthweiler zusammen mit acht weiteren Löschgruppen am 08.07.1970 im Oberpleiser und Thomasberger Raum.

Nach einem gewaltigen Wolkenbruch war der Auelbach zu einem reißenden Fluss angeschwollen und hatte u.a. die Möbelfabrik Brune zwischen Boseroth und Auel überflutet. Die Wasserschäden waren so gewaltig, dass trotz des Einsatzes der neun Löschgruppen ein Millionenschaden nicht zu verhindern war.

Am 29.10.76 vernichtete ein Feuer trotz größter Bemühungen der Löschgruppen Uthweiler, Eudenbach, Bockeroth und Ittenbach die Produktionsstätten und Büros der Fa. Govac KG in der Mühlengasse in Oberpleis. Nur mit Mühe konnten die Feuerwehrmänner ein Übergreifen der Flammen auf eine benachbarte Möbelfabrik verhindern.

Mit einem großen Festkommers in der Aula des Schulzentrums Oberpleis wurden die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 1979 eröffnet. Als Gäste konnte Löschgruppenführer OBM Felix Bäßgen neben Abordnungen aus Rat und Verwaltung den Landrat des Rhein-Sieg-Kreises sowie den Kreisbrandmeister begrüßen. Auch die örtlichen Vereine und viele benachbarte Löschgruppen ließen es sich nicht nehmen der Uthweiler Wehr ihre Glückwünsche zu übermitteln. Diese mit viel persönlichem Engagement arrangierte Veranstaltung ist sicher noch vielen in Erinnerung. Die Darstellung der Löschgruppe in der Öffentlichkeit erfolgte durch eine Katastrophenschutzübung sowie eine Fahrzeugschau. Ein Mitgliedertreffen, eine Jugenddisco und natürlich das Feuerwehrfest in der Festhalle Dahs in Jüngsfeld rundeten die Feierlichkeiten zum 50jährigen Stiftungsjahr ab.

Am 19.03.1980 musste die F.F. Feuerwehr Uthweiler zu einem der spektakulärsten Einsätze ihrer Geschichte ausrücken, dem Pfarrhausbrand in Oberpleis. Durch das umsichtige und erfolgreiche Eingreifen der Löschgruppe konnten bei diesem Großfeuer 2 Personen gerettet werden. Auch die Pfarrkirche sowie der größte Teil des historisch wertvollen Pfarrarchivs wurden trotz unzureichender Wasserversorgung im Ortsbereich von Oberpleis vor einer Vernichtung durch das Feuer bewahrt.

Erstmals seit Bestehen der FF Königswinter wurde am 02.09.1981 Wehralarm ausgelöst. Ein Großbrand in den Didier-Werken Niederdollendorf erforderte den Einsatz aller 10 Löschgruppen der Feuerwehr Königswinter mit insgesamt 150 Feuerwehrmännern. Die Kräfte der Löschgruppe Uthweiler verlegten bei diesem Einsatz mehrere B-Längen zur Wasserversorgung und unterstützten mit Atemschutzträgern die Löschmaßnahmen innerhalb des Betriebsgeländes.

.............................

Ereignisreich war das Jahr 1985 für die FF Feuerwehr Uthweiler auf vielen Gebieten.

Zunächst ist hier natürlich der Führungswechsel in der Löschgruppe zu nennen.
Der ehemalige Löschgruppenführer OBM Felix Bäßgen wechselte nach mehr als 40jähriger aktiver Dienstzeit in die Altersabteilung der Wehr und legte damit seine bisherige Leitungsfunktion nieder. Der bis dahin als stellvertretender Löschgruppenführer tätige UBM Michael Dahm trat anläßlich des sich vollziehenden Generationswechsels ebenfalls von seinem Amt zurück.

Als Nachfolger wurden vom Stadtbrandmeister Theo Lämbgen HBM Felix Peter Bäßgen zum Löschgruppenführer und OBM Werner Weiler zu seinem Stellvertreter ernannt. In einer Feierstunde anlässlich des Feuerwehrfestes am 31.08.1985 übergab der Chef der Wehr, Stadtdirektor Franz Josef Schmitz, die Löschgruppenführung an HBM Felix Peter Bäßgen. Gleichzeitig wurde Felix Bäßgen zum Ehrenoberbrandmeister ernannt. Der Stadtdirektor würdigte damit seine langjährige Arbeit und dankte ihm insbesondere wegen seines großen Engagements für die Entwicklung der Löschgruppe Uthweiler.

Am 31.05.1985 wurde der Wehr von führenden Vertretern der Provinzial Feuerversicherungsanstalt ein Heuwehrgerät übergeben. Damit erweiterte sich der Verantwortungsbereich der Wehr noch einmal, da das Gerät seitdem auch überregional eingesetzt wird.

1986 hatte die Uthweiler Feuerwehr ihr bislang einsatzstärkstes Jahr mit 83 Einsätzen. Davon waren 65 technische Hilfeleistungen und 18 Brandeinsätze. Bei der Bekämpfung eines Großbrandes auf dem Bauernhof Wasserhess in Berghausen war die gesamte Löschgruppe 12 Stunden im Einsatz. Nach Abschluss der Lösch- und Aufräumungsarbeiten konnte festgestellt werden, dass sich der enorm hohe Arbeitsaufwand gelohnt hatte, denn der Schaden blieb im Verhältnis zum Gesamtwert der Gebäude gering.

Am 18.10.1987 wurde der Löschgruppe Uthweiler ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) übergeben und offiziell eingeweiht. Die Patenschaft übernahmen Miechen Weingärtner und OBM Felix Bäßgen. Wie bereits bei den alten Fahrzeugen Tradition, so wurde auch das neue TLF 16/25 von Pater Columban Eßer eingesegnet. Die anschließende Einweihungsfeier, zu der über 300 Gäste eingeladen waren, fand in einem Festzelt vor dem Feuerwehrgerätehaus Uthweiler statt.

Das alte Tanklöschfahrzeug wurde nach 22 Jahren außer Betrieb genommen. Es war bei über 1000 Einsätzen benötigt worden und hatte in unzähligen Fällen die Rettung von Menschen und Tieren, Erhaltung von Sachwerten und die Abwehr drohender Gefahren ermöglicht.

Nach wochenlanger Eigenarbeit von Mitgliedern der Löschgruppe Uthweiler und des Bürgervereins wurde 1988 der Platz vor dem Feuerwehrhaus neugestaltet. Zum Abschluss wurden drei Linden gepflanzt, die an das frühere Straßenbild erinnern sollen.

Ausnahmslose Begeisterung bei allen Mitgliedern der Löschgruppe Uthweiler fand am Abend des 22.11.1988 die Ankunft des neuen Gerätewagens Gefahrgut (GW-G), der im dichten Schneetreiben bei der Fa. Rosenbauer in Österreich von einigen Feuerwehrmännern selber abgeholt worden war.

Am 23.04.1989 wurde das von den Führungskräften der Uthweiler Wehr selbst konzipierte Fahrzeug unter großer Teilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Zu der Übergabe, die vom Kapellenchor Uthweiler musikalisch begleitet wurde, waren zahlreiche Gäste zum Feuerwehrhaus Uthweiler gekommen. Bei der Einsegnung des Fahrzeuges durch Pater Columban fungierten UBM Michael Dahm und Helene Krämer als Paten. Dieser GW-G ersetzte den Gerätewagen Öl, der viele Jahre bei der LG Oberdollendorf und kurze Zeit bei der LG Uthweiler stationiert war.

An diesem Wochenende wurde auch zum ersten Mal der „Bayrischer Abend“ veranstaltet, der bis heute jedes Jahr große Menschenmengen nach Uthweiler lockt um miteinander zu feiern. Einige Kameraden hatten eigens für diesen Abend Schuhplattlertänze eingeübt, die auch in den folgenden Jahren auf vielen anderen Festen als große Gaudi bejubelt wurde. Die Krönung war sicherlich der Fernsehauftritt zur besten Sendezeit in der ARD-Sendung „Geld oder Liebe“ am 27.06.1991.

Anlässlich des 2. Bayrischen Abends 1990 waren über 60 Mitglieder des Musikzuges und der Freiwilligen Feuerwehr aus Wolfertschwenden (Oberbayern) erstmals zu Gast. Seitdem besteht eine herzliche Freundschaft, die mit regelmäßigen Besuchen aufrecht erhalten wird.

Ende des Jahres 1989 übernahm Löschgruppenführer Felix Peter Bäßgen das Amt des Stadtbrandmeisters.

Zu seinem Nachfolger wurde HBM Walter Jonas ernannt, der dieses Amt bis 1991 ausübte, bevor er als Nachfolger des plötzlich verstorbenen Wolfgang Mirbach zum Kreisbrandmeister bestellt wurde.

Seit 1991 ist der ehemalige Jugendfeuerwehrwart HBM Norbert Bäßgen Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter Löschgruppe Uthweiler. Sein Stellvertreter ist OBM Werner Weiler.

..............................

Nach intensiven Vorbereitungen erfolgte am 05.04.1992 die Gründungsversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Uthweiler e.V..

Zweck des Vereins ist u.a. die Pflege der Tradition der Feuerwehren, die Förderung des sozialen Engagements von Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr sowie im Tambourcorps, die Betreuung des aktiven Dienstes, der Alters- und Ehrenabteilung sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Zum Vorsitzenden des Feuerwehrfördervereins wurde Norbert Bäßgen gewählt. Als dessen Stellvertreter ist Werner Weiler tätig.

Anlässlich des musikalischen Frühschoppens des Feuerwehrfestes am 25.04.1993 konnte der Tambour-Corps sein 40jähriges Bestehen feiern. Zur Gratulation erfreuten die Spielmannszüge aus Buschhoven, Neunkirchen-Seelscheid, Königswinter-Altstadt sowie die Bergklänge aus Heisterbacherrott und der Musikzug Eudenbach mit Darbietungen. Die Tambour-Corpsmitglieder Franz Schurff (40 Jahre), Willi Klasen (30 Jahre) und Richard Schurff (20 Jahre) wurden in Anerkennung ihrer langjährigen aktiven Mitgliedschaft mit der Ehrennadel des Deutschen Blas- und Volksmusikverbandes ausgezeichnet.

Mit einem Festkommers im Sitzungssaal des Rathauses Oberpleis wurde am 20.08.1993 das 25jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr gebührend gefeiert. Die Jubiläumsfeier wurde mit der Ausrichtung des Stadtjugendfeuerwehrtages und einem Zeltlager in Wahlfeld fortgesetzt.

Hier einige Auszüge aus der Jubiläumschronik der Jugendfeuerwehr:

........................

Wenn man sich das Aktivenverzeichnis der Löschgruppe Uthweiler betrachtet, stellt man fest, dass von 48 aktiven Löschgruppenmitgliedern 36 durch die Jugendfeuerwehr in die Löschgruppe gekommen sind; dies sind 75%. Untersucht man nur die letzten Jahre ergibt sich noch ein wesentlich höherer Prozentsatz. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen, da nur in wenigen Fällen Erwachsene in die Feuerwehr eintreten. Man kann sagen, dass die Jugendfeuerwehr, nicht nur in Uthweiler, unverzichtbar für die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Mannstärke in den einzelnen Standorten ist.

Es fällt weiterhin auf, dass einige Personen, die in der Jugendfeuerwehr tätig waren, in der nachfolgenden Zeit auch in anderen wichtigen Ämtern aktiv waren oder noch sind. Aus den Reihen der Jugendfeuerwehrleute sind drei Löschgruppenführer, ein Stadtjugendfeuerwehrwart, ein Stadtbrandmeister, zwei stellvertretende Stadtbrandmeister, ein Kreisjugendfeuerwehrwart und ein Kreisbrandmeister hervorgegangen. Daher ist wohl nicht zu bezweifeln, dass die Arbeit in der Jugendfeuerwehr Früchte getragen hat........“


.....................................

Ende des Jahres 1993 waren die Aktiven der Feuerwehr wieder bei größeren Schadensereignissen im Einsatz. So wurden sie z.B. zu dem 32 km entfernten Einsatzort der Fa. Sieg Plastic in Windeck-Dattenfeld alarmiert um dort zusammen mit 150 weiteren Feuerwehrleuten gegen die Flammen an zu kämpfen. Wenige Tage später waren die Einsatzkräfte beim „Jahrhunderthochwasser“ am Rhein gefordert. Im ständigen Wechsel waren verschiedene Einsatzgruppen aus Uthweiler in der Zeit vom 22.12. bis 26.12.1993 Tag und Nacht tätig, um Sandsäcke zu füllen, Hochwasserstege zu bauen, Menschen zu evakuieren, Ölschäden zu beseitigen und Sachwerte zu retten. Der 4. Großbrand im Berichtsjahr war von der Löschgruppe Uthweiler am 19.10.1994 in Berghausen zu löschen. Unterstützt von 5 Nachbarwehren mussten zur Rettung des Wohnhauses 10 C-Rohre und 1 B-Rohr vorgenommen werden.

Anlässlich des Patronatsfestes erfolgte am 02.10.1994 die offizielle Übergabe eines Spülmobils an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Uthweiler e.V.. In einer Ansprache dankte Norbert Bäßgen in seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender den insgesamt 17 Sponsoren. Das Spülmobil hat sich seitdem bei vielen kleinen und großen Veranstaltungen bewährt.

Das Jahr 1995 war u.a. durch einige Brandstiftungen geprägt, die ihre schlimmsten Auswirkungen beim Brand des Bauhofes in Oberpleis am 07.06.1995 und auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Sand am 16.08.1995 hatten. Der Feuerwehr gelang es in beiden Fällen mit Hilfe benachbarter Wehren durch massiven Löschmitteleinsatz die Flammen unter Kontrolle zu bringen und die Schäden zu begrenzen. Der Brandstifter wurde gefasst und verurteilt.

Aus beruflichen Gründen erklärten Stadtbrandmeister Felix-Peter Bäßgen und sein Stellvertreter Anno Klant in der ersten Jahreshälfte 1995 ihren Rücktritt. Im Rahmen einer Feierstunde im Haus Bachem am 22.11.1995 wurden sie von Stadtdirektor Bernert verabschiedet und die Kameraden HBM Bernd Walter (LG Bockeroth) als Stadtbrandmeister sowie OBM Bruno Lemke (LG Uthweiler) und OBM Jürgen Öttler (Löschzug Ölberg) in ihre Ämter eingeführt.

Für 25 jährige Feuerwehrzugehörigkeit wurde Friedhelm Trumpler mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Landes NRW geehrt. Für seinen Verdienste als Führungskraft und Kreisausbilder erhielt STBM Felix-Peter Bäßgen das Feuerwehrehrenkreuz in Silber.

Das relativ ruhige Einsatzgeschehen des Berichtsjahres 1996 wurde durch technische Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen vor allem auf der BAB A3 sichtlich geprägt.

Glimpflich verlief die Rettung eines Verschütteten am 09. März 1996 in Berghausen. Ein Mitarbeiter eines Tiefbauunternehmers war bei Ausschachtungsarbeiten von Erdmassen verschüttet worden. Weil sich durch Zufall zwei Mitglieder der Löschgruppe Uthweiler in unmittelbarer Nähe der Einsatzstelle befanden, konnte mit Ihrer Hilfe der Kopf des Verschütteten freigelegt werden, so dass dieser wieder selbständig atmen konnte. Nach dem Eintreffen unserer Löschgruppe wurden die Grubenränder mit Schaltafeln und Kanthölzern gegen Einsturz gesichert. 

Zu einer gemeinsamen Alarmübung unter der Leitung von Stadtbrandmeister Bernd Walter trafen sich am 16. November 1996 die Löschgruppen Altstadt, Ittenbach, Bockeroth, Eudenbach, Oberdollendorf und Uthweiler mit 120 Feuerwehrleuten am Konstantia-Haus in Oberpleis.

Im Rahmen einer Feierstunde im Pfarrheim St. Remigius in Königswinter wurde zahlreiche Kameraden unserer Löschgruppe ausgezeichnet.

Für 25 Jahre aktiven Dienst bekamen Norbert Bäßgen, Karl-Heinz Behr, Georg und K.-H. Großmann, Rainer Holstein, Heiner Hübbers, Werner Klein, Hans-Willi Laufenberg und Erwin Lohmar das Ehrenzeichen in Silber verliehen.

Unser stellvertretender Stadtbrandmeister Bruno Lemke wurde zum Hauptbrandmeister befördert.

Ein großer Erfolg war und ist der Weihnachtsbasar, der seit 1995 an jedem 1. Adventssonntag vor dem Gerätehaus Uthweiler stattfindet. Unter großer Beteiligung der Ortsvereine und Gewerbetreibenden wird den zahlreichen Besuchern allerlei geboten.

Die Feuerwehr Uthweiler spendet seitdem Ihren Gewinn aus dem Verkauf von Champions, Würstchen und Bratkartoffeln, wie z.B. an die Elterninitiative krebskranker Kinder St. Augustin e.V..

Das Einsatzgeschehen des Berichtsjahres 1997 wurde wiederum durch zahlreiche technische Hilfeleistungen geprägt. Anzumerken sind die zahlreichen Verkehrsunfälle bei denen leider insgesamt 3 Personen getötet und zahlreiche verletzt wurden. 

Das Wochenende vom 22.-24.08.97 war für unsere Einsatzabteilung besonders heiß. Abgesehen von den hochsommerlichen Temperaturen von über 30° Grad hatten wir innerhalb von drei Tagen 5 Einsätze.

Im Rahmen der theoretischen und praktischen Ausbildung in der Gruppe übte sich die Löschgruppe Uthweiler in den Bereichen Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung unter besonderer Berücksichtigung des GSG-Bereiches.

Erstmalig wurde Löschgruppen intern ein Lehrgang „Gefährliche Stoffe und Güter (GSG 1)“ durchgeführt. Die Ausbildung erstreckte sich über vier Monate an den jeweiligen Terminen der Monatsübungen.

Unter anderem wurden Themen wie Lagerung und Kennzeichnung von gefährlichen Stoffen, zusätzliche Ausbildung im Atemschutz, besondere Gefahren im Umgang mit GSG, zusätzliche Ausbildung in Erster Hilfe, Handhabung von Messgeräten und Einführung in die Grundlagen der Chemie erörtert. Die praktische Ausbildung erfolgte in den jeweiligen Montagsgruppen bzw. bei zwei gemeinsamen Übungen mit allen Lehrgangsteilnehmern. Ein Dankeschön gilt an dieser Stelle allen beteiligten Ausbildern.
Sicherlich wird das Thema Gefahrgut auch in den nächsten Jahren ein Schwerpunkt der Ausbildung bleiben.

Es kamen unserer Feuerwehr auch mehrere Neuanschaffungen zu Gute. Endlich erhielten wir das seit Jahren dringend benötigte Mobiliar für den Gruppenraum und eines der ebenfalls seit Jahren geforderte neuen Tore mit elektrischen Antrieb.

Ein sicherlich sehr wichtiges Thema war die Beschaffung neuer Einsatzkleidung , mit denen zunächst die unter Atemschutz vorgehenden Angriffstrupps ausgestattet werden sollen, um die eingesetzten Kräfte besser vor Rauchgasdurchzündungen bzw. Rauchgasexplosionen ( Flash over ) zu schützen. Die neue Kleidung besteht aus einem Mantel, einer Überhose, Schutzhandschuhen und einer Kopfschutzhaube. Nach und nach sollen hiermit alle Kameraden ausgestattet werden. 

In der  April-Ausgabe der „Königswinterer Zeitung“ wurde unter dem Thema „Die Feuerwehren der Stadt Königswinter“ auch ein Bericht über die Ausstattung und die Arbeit der Löschgruppe Uthweiler veröffentlicht.

Das Einsatzgeschehen des Berichtsjahres 1998 wurde durch den Großbrand bei der Firma Brune geprägt, bei dem ein Schaden in Millionenhöhe entstand.

Am 15.02.1998 um 23.22 Uhr wurden wir durch Sirenenalarm zur Möbelfabrik Brune Werk I in Boseroth gerufen. Beim Eintreffen wurde uns sofort bewusst, dass wir in diesem Falle zunächst nicht den eigentlichen Brandherd löschen konnten, sondern uns vermehrt um die Rettung der angrenzenden Gebäude, vor allem des Verwaltungsgebäudes sowie des angrenzenden Galvanikbetrieb, kümmern mussten. 

In einem Spänesammelvorrichtung war ein Lager heiß gelaufen und hatte dadurch die darin liegenden Holzspäne entzündet. Schnell griff das Feuer auf daneben stehende leicht entzündliche Gegenstände über, sodass sich der Brand in kurzer Zeit über die gesamte Produktionshalle ausbreitete. Mit insgesamt 12 Rohren versuchten die Einsatzkräfte die Flammen einzudämmen, teilweise mit Pressluftatmern.

Zur Löschwasserversorgung wurde der angrenzende Bach aufgestaut. Da diese Kapazität schnell erschöpft war, musste eine ca. 500 Meter lange Schlauchleitung zum Freibad Oberpleis gelegt.

Anwesend bei diesem Einsatz waren alle Löschgruppen der Stadt Königswinter, die LG Uckerath, St. Augustin mit Drehleiter, Siegburg und Troisdorf Messwagen zur Überprüfung der Schadstoffbelastung in der Luft. Bürgermeister Herbert Krämer und Stadtdirektor Heinz-Martin Bernert lobten die Arbeit der Feuerwehr.

Über drei Tage erstreckte sich das Auffangen von Dieselkraftstoff aus diversen Bächen in Uthweiler, Oberpleis, Boseroth und Ruttscheid. Aus dem Fahrzeugtank eines LKWs auf der BAB A3 waren ca. 500 Liter Kraftstoff ausgelaufen und in die Kanalisation gelangt, da der Fahrer direkt über einem Gullideckel angehalten hatte.

Die Löschgruppe Uthweiler errichtete vier Ölsperren und sicherte diese mit vier Säcken, die auf die Wasseroberfläche aufgebracht wurden, um den herannahenden Dieselkraftstoff aufzufangen. Die Ölsperren wurden mehrfach kontrolliert und erneuert.

Anlässlich der 1050 Jahr Feier von Oberpleis am 21.06.1998 präsentierte sich die Feuerwehr unter dem Motto ”Feuerwehr gestern - heute”. Es wurden mehrere Fahrzeuge ausgestellt, darunter auch unser altes TLF 16/25. Außerdem wurden Themen des vorbeugenden Brandschutzes vorgeführt, unter anderem in Form einer kontrollierten Fettexplosion. Die Jugendfeuerwehr präsentierte sich mit einer FwDV4-Schaumübung.

Am 20.09.1998 feierten wir die 45-Jahrfeier unseres Tambourcorps mit befreundeten Vereinen im Rahmen eines Musikfestes vor dem Feuerwehrhaus.

Die größte Arbeit des Jahres 1999 hatten wir wohl bei dem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Waschpohl zu leisten. Am 09. Mai 1999 waren ca. 90 Heurundballen in Flammen aufgegangen, verursacht durch zwei Kinder. Zusammen mit dem Löschzug Ölberg hatten wir das Feuer rasch unter Kontrolle. Das Ablöschen der Glutnester gestaltete sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten als schwierig und aufwendig, so dass wir an insgesamt vier Tagen vor Ort waren.

Den ersten Einsatz im Zusammenhang mir der ICE-Baustelle hatten wir am 29.09.99 in der Nähe von Rauschendorf. Dort war ein Pkw mit einem Baustellen-Lkw zusammengestoßen. Mit Rettungszylinder und Spreizer konnte der Pkw-Fahrer befreit und dem Notarzt übergeben werden.

...............................

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Königswinter am 16.12.98 wurden 5 Mitglieder unserer Löschgruppe geehrt.

Dabei erhielt OBM Peter Krämer für mehr als 5jährige verdienstvolle Tätigkeit als Oberbrandmeister den dritten Balken im Ärmelabzeichen.

HBM Felix-Peter Bäßgen, UBM Heinz-Willi Hönighausen, UBM Willi Klasen und OBM Werner Weiler erhielten für 35jährige Mitgliedschaft das Feuerwehrehrenzeichen in Gold des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25jährige Mitgliedschaft erhielt der stellvertretende STBM Bruno Lemke.

Auf der Landesdelegiertenversammlung in Hamm/ Westfalen wurde Kreisbrandmeister Walter Jonas einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes NRW gewählt. Er löste damit den seit 20 Jahren in Amt befindlichen Landesvorsitzenden HBM Klaus Schneider ab. Wenige Wochen nach Amtsantritt wurde der neue Landesvorsitzende im Rahmen der Organsitzungen des Deutschen Feuerwehrverbandes in Königswinter vom DFV-Päsidenten Gerald Schäuble mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Gold ausgezeichnet

Ein ganz besonderer Ereignis ergab sich in der  Karnevalsession 1999: Das Oberpleiser Prinzenpaar kam aus den Reihen der Feuerwehr. Zur Überraschung aller Löschgruppenmitglieder wurden in der Aula in Oberpleis am 23.01.1999 Prinz Norbert I. und Prinzessin Monika I. (Bäßgen) proklamiert . Diese Session wurde außergewöhnlich kräftig gefeiert, wobei die Kameraden unser Prinzenpaar tatkräftig unterstützten und für einige Überraschungen sorgten.

.............................

Die Einsatzentwicklung der letzten Jahre zeigt, dass von ca. 50 bis 80 Einsätzen der Löschgruppe Uthweiler pro Jahr nur ca. 25% Brandeinsätze sind; jedoch ca. 10% Fehlalarmierungen und ca. 65% technische Hilfeleistungen. Tendenz steigend.

Natürlich war und ist die F.F. Uthweiler nicht nur zu hartem Einsatz bereit und immer dann zur Stelle, wenn es gilt zu helfen. Sie nimmt auch kulturelle Aufgaben und traditionelle Brauchtumspflege wahr.
So z.B. halfen bzw. helfen die Kameraden zusammen mit dem Tambour-Corps mit, das Uthweiler Erntedankfest sowie die Martins- und Karnevalszügen auch in den umliegenden Ortschaften zu verschönern. Sie feiern Michaelkirmes, Feuerwehrfeste, den seit 1989 über die Stadtgrenzen hinaus bekannten „Bayrischen Abend“ und beteiligen sich mit vielen Vereinen und Geschäftsleuten seit 1995 an dem Weihnachtsbasar auf dem Platz vor dem Gerätehaus.

Auch die Geselligkeit gehört zum Feuerwehrleben, wie z.B. in Form von gemütlichen Abenden, den alle zwei Jahre stattfindenden viertägigen Ausflug und vielem mehr.
Darüber hinaus werden viele Stunden mit der Aus- und Weiterbildung verbracht.
Im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes ist die Wehr ebenfalls sehr aktiv.

Die Freiwillige Feuerwehr Uthweiler ist immer für sie da, getreu Ihrem Motto:

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!"

 

Mitgliederstand der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter Löschgruppe Uthweiler am 01.01.2004 :

a)       Aktiver Dienst:      48

b)      Ehrenabteilung:     11

c)      Jugendfeuerwehr: 17

d)      Tambour-Corps:    12
         (Mitglieder außerhalb der vorg. Abteilungen)


Quellen- und Literaturverzeichnis:

Archiv der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter Löschgruppe Uthweiler

Die geschichtliche Entwicklung der Uthweiler Feuerwehr, Heinz Wicharz

Geschichte des Feuerlöschwesens der Stadt Königswinter 1800-1990, Willi Gassen

© Freiwilligen Feuerwehr Königswinter Löschgruppe Uthweiler